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Datum:
Ort:
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Ticketpreise:

4.-6.8. 2016
Wacken
80 000
ca 180,00 €

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Wie würde wohl ein Festivalsommer ohne das Wacken aussehen? Wie bereits in den vergangenen Jahr ist das Festival schon jetzt restlos ausverkauft. All diejenigen, die in diesem Jahr zum zuhause bleiben verdammt sind können aber aufatmen, denn es wird wieder zahllose TV Übertragungen geben

Größter Wermutstropfen ist wohl die Tatsache, dass MOTÖRHEAD ihren Auftritt nach dem Tod von Lemmy abgesagt haben. Nichtsdestotrotz – Auch in diesem Jahr bietet das größte Metalfestival der Welt ein Line Up, das keine Wünsche offen lässt!

So werden IRON MAIDEN in diesem Jahr die Headliner sein. Weiterhin werden Bands wie ORDEN OGAN, SAXON, LAMB OF GOD & TWISTED SISTER den holy Wackenground ordentlich durchmetalln.

1349, das norwegische Jahr der Pest, dezimierte die Bevölkerung in extremer Weise und stiftet nun den Namen der norwegischen Black Metal Kapelle. Mit einem überragenden Frost am Schlagwerk knüppeln sich das Quintett kompromisslos in die Gehörgänge. Anfangs noch rein auf Blastbeats und Uptempo fixiert, orientieren sich 1349 seit dem Album „Revelations oft he Black Flame“ aber auch an Doom Elementen. Ungeachtet der kritischen Stimmen und negativen Bewertungen verrichten 1349 ihr Werk und beschreiten eigene Pfade. „Demonoir“ bildet die logische Fortsetzung und lässt allen Instrumenten eine breitere Präsenz zukommen. Prädikat: roher Black Metal mit Doom Einschlägen.

Alcest
Eine Band aus dem Hause Prophecy. Der Stil lässt sich nicht in ein paar Worte fassen. Die Franzosen verstehen es, rohe Black Metal Vocals rauszuprügeln und im nächsten Atemzug mit Post Progressive Metal daherzukommen. Sie schaffen auf unvergleichliche Art und Weise einen sehr flächigen Sound und entführen in eine eigene Welt. Sänger Neige gründete mit nur 15 Jahren die Band und lehnte sich in erster Linie dem Black Metal an. Doch schnell entwickelte sich das Projekt ALcest zu mehr als nur Geknüppel. Bereits mit dem zweiten Album betrat man musikalisches Neuland und schaffte den unverwechselbaren Alcest Sound. Die Musik ist live wie auf CD fesselnd und hypnotisierend. Prädikat: Blackgaze Metal.

Arch Enemy
Death Metal mit weiblichem Gesang (seit 2001). Das ist ungewöhnlich und stößt erstmal auf Irritation. Dass die Kölnerin Angela Gossow das Ganze nicht nur spielend meistert, sondern ihren ganz eigenen, unvergleichlichen Stempel aufdrückt, zeigt die Größe der Kapelle auf.2014 verlässt sie jedoch die Band. Weiblicher Ersatz wird in Alissa White-Gluz gefunden. Mein erster Eindruck auf dem Rock Harz Festival war überwältigend. Alissa ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern bringt auch wieder einen ganz eigenen Akzent in Sachen Vocals mit. Ihre einzigartigen Shouts und die Variabilität in der Stimme hauchen dem Projekt Arch Enemy völlig neues Leben ein. Mit dem aktuellen Album „War Eternal“ ging es auf große, erfolgreiche Tournee. Der Auftritt in Wacken dürfte abermals ein Highlight darstellen. Prädikat: Melodischer Death mit weiblichen Vocals.

Blind Guardian
Deutscher Power Metal um Sänger Hansi Kürsch. „Imaginations from the other side“. Blind Guardian verstehen es auf unverwechselbare, einzigartige Art und Weise den Zuhörer in ihren Bann zu ziehen und auf eine märchenhafte Reise zu entführen. Thematisch sind ihre Lieder in der mystischen Fabelwelt einzuordnen. Themen aus u.a. Herr der Ringe oder anderer Fantasy Literatur werden aufgegriffen. Mit mehreren groß angelegten, internationalen Tourneen konnten Blind Guardian nicht nur einmal ihre hervorragen Live Qualitäten überzeugend präsentieren. Nicht fehlen darf natürlich auch der „Bard´s Song“, den überwiegend das Publikum singt und der zum Klassiker in der Setlist aufstieg. Prädikat: Thrashiger Power Metal aus Köln.

Drone
Thrash Metal ohne Kompromisse. Vier Jungs aus Celle/ Hannover. Die sympathischen Musiker entfachen auf der Bühne ein unbändiges Feuer aus Thrash Metal mit einer ordentlichen Portion Groove und Doom. Sie brauchen längst nicht mehr den Vergleich zu Pantera oder Mashine Head zu fürchten und spielen musikalisch auf einem sehr hohen Niveau. Zudem sind die Musik auch abseits der Bühne einfach sympathische Jungs, die für die Musik leben. In Wacken sind sie kein unbeschriebenes Blatt, gewannen sie doch 2006 den ‚Metal Battle‘. Nach erfolgreicher Tour mit Arch Enemy und Kreator folgte 2016 der lang ersehnte Release der Live DVD. Das verkürzt ein wenig die Wartezeit bis zum August und man kann sich prima auf den Auftritt vorbereiten. Prädikat: Sympathischer Thrash Metal aus Celle.

Kampfar
Der Kampfschrei für Odin: Kampfar. Eine weitere Extrem-Metal Band aus Norwegen. Ursprünglich dem Black Metal zugewandt, entschied sich Frontmann Dolk für neue Wege. Man wollte sich aus dem Pool der nichtssagenden Black Metal Knüppler losreißen und facettenreicher und innovativer agieren. Der Stil ist nicht genau zuzuordnen. Elemente aus finsterem Black Metal treffen auf Pagan und Folk. Neben gnadenlosem Uptempo durchziehen klassische Folk Elemente die Songs, geprägt von nordischer Mythologie. Die Texte sind zudem auf norwegisch verfasst. Prädikat: Pagan/Folk Mix trifft auf Black Metal.

Marduk
Der bleierne Todesschwadron aus Schweden bedarf wohl kaum einer großen Beschreibung. 1990 gegründet, stehen Marduk für ursprünglichen Black Metal aus Schweden. Die Panzerdivision geht kompromisslos vor, zahlreiche Werke ihrer Diskografie geben den Ton an im Who-is-who des extremen Metal. Gerade die Auftritte in Deutschland sind immer wieder herausragend und wurden auch schon für Livemitschnitte verwendet. Auf diesen hört man noch den alten Sänger ‚Legion‘. Für viele Die Hard Fans war mit dem Wechsel am Gesang die Band gestorben. Doch ‚Mortuus‘ ist ein mehr als würdiger Ersatz. Durch das neue Songwriting änderte sich der Stil Marduks. Ein wenig an Brutalität eingebüßt, dafür aber abwechslungsreicher und mit komplexeren musikalischen Themen versehen. Neben den reinen Black/Death Elementen kommen nun auch doomige Aspekte hinzu. Mit „Serpent Moon“ und dem aktuellen „Frontschwein“ manifestieren sich Marduk im düsteren, schweren Black Metal. Prädikat: Schwedentod vom Feinsten.

Serious Black
Das Leben hat die schönsten Geschichten: Während der Dornenreich Tour lernte ich Mario kennen, der für Dornenreich den perfekten Ton herausarbeitete. Gleichzeitig ist er aber auch der Bassist von Serious Black. Ein Sammelsurium von großartigen Musikern, die sich bereits vor dem Zusammenschluss ihre musikalischen Sporen verdient haben. Masterplan, Helloween, Blind Guardian. Know How ist also vorhanden. Das Schöne an der Band ist aber, dass auch jeder einzelne sein Wissen aktiv im Compositing und Songwriting unterbringt. Fans von Powermetal kommen hier voll auf ihre Kosten. Neben ihrem Auftritt auf dem Wacken gibt es im September/Oktober noch eine groß angelegte Tour, auf der man den Herren lauschen kann. Prädikat: Power Metal vom Fach

Tarja
Die Geschichte einer Ausnahmekünstlerin hätte wohl so niemand vorraussagen können. Musik ist ihre Leidenschaft, so munkelt man, dass sie mit dem Singen angefangen hat, bevor sie laufen konnte. Als klassische Opernsängerin ausgebildet, schuf sie eine neue Gattung im Bereich Metal. „Opera Metal“ begeistert bis heute, die wenigen Kritiker seien da mal aussen vor gelassen. 1996 gründet Tarja die Band „Nightwish“ und ist hier die markante Stimme bis 2005. Als sich die Wege trennten, widmet sich Tarja ihrem Soloprojekt und beschreitet eigene, neue Pfade. Dem Konzept, Opernstimme mit Metal zu verbinden bleibt sie dabei treu. Hier ist sowohl für das Auge als auch für das Ohr was geboten. Prädikat: Symphonic Opera Metal

Tsjuder
Was braucht es eigentlich wirklich, um einen fetten Sound von der Bühne zu schmettern? Richtig, 2 Leute! Ursprünglich als Trio gestartet, mit zahlreichen Line-Up-Wechseln gebeutelt, spielten die Norweger bis 2006 rohen Black Metal. Dann war es an der Zeit, die Band auf Eis zu legen. Die Schaffenspause auf unbestimmte Zeite wurde erst 2009 wieder unterbrochen, ohne größe Publicity. Erst 2011 meldeten sich Tsjuder mit ihrem Wacken Auftritt wieder zurück. „Legion Helvete“ markiert ein fulminantes Come Back und steht für rohen, ursprünglichen Black Metal ohne viel SchnickSchnack. 2015 folgte „Antiliv“, welches nahtlos anknüpft. Prädikat: Black Metal at ist best.

Vader
33 Jahre extremer Metal. Vader gelten als Veteranen des extremen Metal in Polen, als Wegbereiter und Pioniere. Eine Band, die jede Clubbühne in Schutt und Asche spielt und vor Spielfreude nur so übersprudelt. Ich kann mich an keinen schlechten Live-Auftritt der Polen erinnern. Mit ihrem aktuellen Album „Tibi et Igni“ haben sie ihre eigene Messlatte noch mal ein ganzes Stück nach oben verfrachtet und ihr ‚härtestes‘ Album bis dato abgeliefert. Dieses Statement kann getrost unterschrieben werden. Prädikat: Polnischer Extrem Death Metal

Headliner:

Iron Maiden

Line Up:

1349, 9mm Assi Rock, Alcest, Arch Enemy, Aura Noir, Axel Rudi Pell, Bembers, Benediction, Blechblosn, Bliksem, Blind Guardian, Blue Öyster Cult, Bodhaktan, Bon Scott, Borknagar, Bullet For My Valentine, Bury Tomorrow, Caliban, Callejon, Clutch, Cripper, Dagoba, Deeznuts, Der Weg Einer Freiheit, Devil Driver, Dorfrocker, Dragonforce, Dritte Wahl, Drohne, Eat The Turnbuckle, Einherjer, Ektomorf, Eluveitie, Elvenking, ENTOMBED A.D., Equilibrium, Eric Fish & Friends, Eskimo Callboy, Fateful Finality, Feuerschwanz, Freiwaechter, Girlschool, Gloryhammer, Henry Rollins (spoken Word), Hämatom, Ihsahn, Immolation, Insidious Disease, Iron Maiden, Jesus Chrüsler Supercar, John Coffey, Kampfar, King Dude, Krayenzeit, Kylesa, Lamb Of God, Legion of the Damned, Loudness, Marduk, Metal Church, Michael Monroe, Ministry, Monstagon, Monuments, Mr Hurley & Die Pulveraffen., Myrkur, Nasty, Orden Ogan, Orphaned Land, Pampatut, Parkway Drive, Pyogenesis, Red Fang, Red Hot Chilli Pipers, Reliquiae, Saxon, Sebastien, Sector, Serius Black, Serum 114, Snowy Shaw, Steel Panther, Stick to Your Guns, Sub Dub Micromachine, Symphony X, Taja, Testament, The Beards, The Black Dahlia Murder, The Goddamn Gallows, The Haunted, The Other, The Vintage Caravan, Therapy?, Therion, Torfrock, Triptykon, Tsjuder, Tuxedoo, Twisted Sister, Unisonic, Vader, Versengold, Vogelfrey, Watch Out Stampede, While She Sleeps, Whitesnake, Year Of The Goat