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Donnerstag 30.05.2013 . Happy Kadaver (Frohnleichnahm) Feiertag in Bayern. Es ist 13.30 Uhr. Meine Frau und ich machen uns auf den Weg nach Geiselwind, wo die Geburtsstunde des Beast bereits statt gefunden hatte. Zum BEASTIVAL 2013!!!

Auf dem Weg dort hin, noch mit ein paar Sonnenstrahlen verwöhnt, steigerte sich die gute Laune und Vorfreude auf ein schönes Festival. 3 Tage normale Leute und ehrliche Musik standen uns bevor. Also nicht aus dem Computer, sondern handgemachte Klänge mit Stromgitarren.

Nach 2 Stunden Fahrt war dann auch schon der „Top of the World“-Tower vom Freizeitland sichtbar und ich wusste jetzt sind wir fast da. Parkplatz am Autohof war schnell gefunden, da es genügen hilfsbereites Personal auf dem gesammten Gelände gab. Ein bischen verunsichert haben mich die ganzen Sixpacks der bayrischen Breitschaftspolizei. Frage mich was die erwartet haben. Einen Aufstand??? Randale??? Nichts der gleichen sollte passieren.

Nachdem wir unsere Pässe geholt haben gings dann aufs Festivalgelände. Auf der Mainstage wurde gerade für Varg aufgebaut, welches dann auch unsere erste Band des Festivals war.
VARG – eröffneten mit „Wir sind die Wölfe“ ihren Auftritt gefolgt von „Frei wie der Wind“ , „Schwertzeit“ , „Viel Feind viel Ehr“ und „Blutaar“. Also nichts Besonderes. Varg halt. Hat mir noch nie gefallen und wird es aufgrund der Aroganz auch nie.

Viel besser gefiel mir dann schon EX DEO. Oder war es doch Kataklysm? Personell gesehen ja. Musikalisch war es ExDeo. Caligvla macht den Auftakt und so ziehen sich die Kanadier durch ihre 2 Alben „Romulus“ und “ I, Caligvla „. Bei den Fans kam es an. Saugeile Stimmung, welche durch eine schöne Wall of Death unterstrichen wurde. Ex Deo – ein glattes PLUS von mir.

Jetzt geht es wieder raus zur Mainstage, wo schon eine ganze Menge an den Absperrgittern wartete. Das ist kein Wunder, sollten doch dort als nächstes TANKARD ihren Auftritt haben. Als erste Band der Big Teutonic 4 eröffneten Tankard den, so sag ich mal, „Old Scool“-Abend. 30 Jahre Bandgeschichte boten ein breites Angebot an Songs. „Zombi Attack“, „“Die with a Beer in your Hand“, „Chemical Invasion“ und „Freibier“ sind nur ein paar von den Liedern welche die Masse in Feierlaune brachte.

In der Eventhalle war bereits für DEBAUCHERY aufgebaut. Das 2003 gegründete Deathmetal-Trio war jedoch gehandicapt. Sänger und Gitarrist Thomas Gurrath hatte sich am Vorabend beim Beladen des Fahrzeugs den Fuss gebrochen, weshalb er auf Krücken den Weg von Backstage zum Mikro gehen musste. Diese Sache mit den Krücken hat ihn wohl mehr angekotzt, als das kleine Technikproblem nach dem ersten Lied. „Animal Holocaust“, „Warmachines at War“, „Blood for the Blood God“ und „Blood God Rising“ sind einige der Lieder welche zum Kurzen Set der Stuttgarter gehören. Der Auftritt forderte jedoch bei Thomas alle übergebliebenen Kräfte, weshalb er fast den gesammten Auftritt von Destruction hinter Bühne Energie sammelte, um wieder zu Kräften zu kommen. Trotzdem Daumen hoch für Debauchery. Nicht jeder tritt mit gebrochenen Fuss vor den Fans einer vollen Eventhalle auf.

Ja wie bereits erwähnt spielte auf der Mainstage DESTRUCTION. Als Part II der Big Teutonic 4. „Thrash Till Death“, „Mad Butcher“, „Hate Is My Fuel“ und „Bestial Invasion“ wurden unter anderem zum Besten gegeben. Das Wetter spielte zu dem Zeitpunkt noch einigermaßen mit, was sich jedoch noch ändern sollte. Die Fans genossen den Auftritt von Destruction und ich tat es genau so.

Für die nächste Band war in der Halle schon alles vorbereitet, und somit konnte es nach Destruction auch nahlos weiter gehen mit INSOMNIUM. Mit „Inertia“, „Unsung“, „Down with the Sun“, „Mortal Share“ und mehr war eigentlich für alle was dabei. Die Finnen gefielen nicht nur mir recht gut, was sich durch eine volle Eventhalle bestätigte.

Der dritte Teil der Big Teutonic 4 hatte jetzt seinen Auftritt auf der Mainstage. Mit SODOM setzten die Veranstallter einen weiteren Hochkaräter auf die Running Order welcher jetzt zum tragen kam. Der inzwischen einsetzede Regen konnte die Stimmung der Fans nicht ändern. Hatten diese doch den ganzen tag über schon mit kurzen Regenschauern zu kämpfen. Durchnässt in Mülltüten oder anderen folienähnlichen eingehüllt feierten sie bei „In War and Pieces“, „City of God“ und „Bombenhagel“ um nur einige der Songs zu nennen.

Eigentlich hätte man ja schon fast „Big Teutonic 5“ sagen können, wenn man bedenkt, dass nach Sodom auf der Secondstage U.D.O. den nächsten Auftritt hatten. U.D.O. haben mindestens genau so viel Alben und Jahre auf dem Buckel wie die „Big Teutonic 4“. Dies beweist auch die rege Anteilnahme bei ihrem Auftritt in der Halle. Die Fans sind gut gelaunt und haben Spass bei „Steelhammer“, „Metal Machine“, „Thunderball“, „Man and Machine“, „Timebomb“ und vieles mehr. Kein Wunder sage ich mal.

U.D.O hat das geschafft, was KREATOR jetzt auf der Mainstage vor sich haben.Als letzte Band der „Big Teutonic 4“ mussten sie es schaffen vollkommen durchnässte Fans in Feierlaune zu halten. Dies sollte mit Hammersongs, unterstrichen Pyrotechnik, geschehen. Das letzteres bei dem Sauwetter auch nicht mehr mag, leuchtet ein. Hatte es 5 Minuten vor dem Auftritt angefangen wie aus Eimern zu schütten. Pyrotechnik stieg aus und Mille kam in Fahrt. Hier mal die Setlist von Kreator welche denke ich mal gut gemischt war.

Phantom Antichrist
From Flood into Fire
Warcurse
Coma of Souls
Riot of Violence
Hordes of Chaos
Pleasure to Kill
Death to the World
The Patriarch
Violent Revolution
Civilization Collapse
Phobia
United in Hate
Voices of the Dead
Enemy of God
Flag of Hate .

Kreator sorgten dafür dass die Stimmung gehalten wurde. Glattes Plus für Kreator von mir und ein dickes fettes Minus fürs Wetter. Hätte ja noch 2 Stunden halten können.

Als letzte Band des Abends hatten die Grindcore-Ziegen das Vergnügen auf der Secondstage. Grind + Ziegen = MILKING THE GOATMASCHINE! Die 2008 gegründete Grindcoreband machte Spass. Mir zumindest! Jedenfalls hätten sie wohl mehr Fans in der Halle verdient, als dort waren. Aber ich denke mal, dass einige durchgeweichte Metalheads sich lieber zum Trocknen auf den Heimweg begaben. Zum Besten wurden Stücke wie das bekannte „Ding Dong“, „Seven“, „Milkme up befor I go go“ und „Here comes uncle wolf“gegeben. Letzterer Song wurde jedoch von den aroganten, mit Schaufel und Besen ausgetatteten Möchtegernwölfen der Band (Qu)Varg gestört. Gut dass sich die, mitlerweile ja doch recht proffesionellen, Grindziegen durch solche Idioten nicht stören lassen. Zum den Werkzeugen der Band Varg kann ich nur sagen – Passt zu Euch.

Dies war der Donnerstag. Saugeile Bands. Geile Stimmung. Und hammerharter Oldscoolmetal vom Feinsten. Und JETZT kanns nach hause gehen! Klamotten trocknen.

Der Freitag begann gleich dem Donnerstag. Fahrt vom schönen Thüringen nach Unterfranken. Schnell noch zwei kurzentschlossene, gerade mit der Abiprüfung fertig gewordene, mit ins Auto gepackt, und los gehts. Ankunft in Geiselwind war ca. 15.30Uhr. Noch ein Kaffee beim BurgerKing und ab aufs Gelände.

IMPERIUM DEKADENZ. Eine noch nicht allzubekannte Band aus Deutschland der Richtung Blackmetal. Der erste Eindruck gefällt mir gut. Ich werde sie auf jeden Fall im Auge behalten.

GRAND MAGUS stehen jetzt auf der Mainstage bereit. Eröffnet wurde das Set mit „Kingslayer“ welches auf fast jedem Onlinemetalradio zu hören ist. Verdammt Ohrwurm! Aber auch andere Songs wie „I, The Jury“, „Starlight Slaughter“und „Valhalla Rising“ wurden gespielt, gesungen oder wie immer ihr das nennen wollt. Grand Magus war für mich eines der Highlights des Tages.

MYSTIC PROPHECY sollten als nächstes die Secondstage rocken. Powermetal mit Heavy- und Trashmetaleinflüssen wurde den Fans dar geboten. „Die Now“, „Ravenlord“, „Satanic Curses“, „Evil Empires“ sind einige der Lieder an die ich mich erinnere. Schöner Auftritt. Gefiel mir. Und jetzt raus zur Mainstage.

Der nächste Act war dann EISREGEN für mich auf der Mainstage. Die Thüringer hatten „19 Nägel für Sophie“, „Madenreich“, „1000 tote Nutten“ und eine „Elektrohexe“ mit im Gepäck. Frage mich nur wie das alles nach Geiselwind geschafft wurde. Spass bei Seite – Eisregen lieferte einen souveränen Auftritt, die Fans dankten es mit Stagediving und lautem Mitsingen und gab somit der Security genügend Arbeit. Ich genoss das Set in voller Länge.

Vanderbuyst lasse ich aus um mir eines der sehr guten Steaks in der Halle zuholen und mich für den Rest des Abends zu stärken. Blieb ja dann nicht mehr viel Zeit dafür, durch den ständigen Wechsel zwischen Main- und Secondstage. Zum Thema Essen … Currywurst mit Pommes, Barbecuesteak oder nur eine einfache Wurstsemmel – es gab fast alles was man sich hinter die Kiemen schieben kann zu einem guten Preis. Auch die Getränkepreise hielten sich in Grenzen. Ich habe schon wesentlich teurere Getränke auf anderen Festivals getrunken. In Sachen Verpflegung gab es nichts zu meckern.

VANDERBUYST sagen mir zwar nichts, aber ich werde sie mal antesten. Heavymetal der klassischen Art. Die 2008 gegründete Band aus den Niederlanden beeindruckten mich aber nicht sonderlich. Vielleicht ist es der Stil oder der noch nicht so ausgprägte Bekanntheitsgrad des Trios.

Da mich Vanderbuyst nicht wirklich überzeugte, ging ich wieder ins Freie wo inzwischen der Regen wieder eingesetzt hatte. Vor den Absperrgittern wurden schon die Plätze der ersten Reihe belagert reserviert usw. Hmm … jetzt fehlts bloss noch dass sie Handtücher hinlegen, denke ich mir. Wobei – der Security käme dies bestimmt recht bei dem Wetter. Meine Regenjacke die ich mir am Morgen im Baumarkt geholt habe, war eine gute Investition.

Um kurz vor 20.00 Uhr war dann auch endlich der Soundcheck von DIE APOKALYPTISCHE REITER beendet und die Fans warteten jetzt auf deren Auftritt. Mit tosendem Aplaus wurden diese begrüsst als sie die Bühne betraten. Eröffnet wurde das Set mit“Der Adler“ gefolgt von „Revoltion“ und „Es wird schlimmer“. Dies galt auch für den Regen. „Metal will never die“ gabs auch noch. Die Reiter hatten Spass bei ihrem Auftritt wie man sah und die Fans hatten es auch trotz des Wetters.

Warum schreibe ich immer übers Wetter. Ganz einfach – es war so scheisse das es schon wieder genial war.

Nach den Apokalyptischen Reitern folgte Nothgard auf der Secondstage. Nothgard? Quatsch! Oder sagen wir zum Teil. WOLFCHANT hatten jetzt das Vergnügen. „Paganstorm“, „Naturgemalt“, „Never to drunk“ und „Call of the Black Winds“ waren im Set dabei. Saugeile Show. Saugeile Stimmung. Glattes PLUS

Katatonia und Kataklysm habe ich mir entgehenlassen. Warum? Einkaufsbummel bei den zahlreichen Ständen welche auf dem Gelände waren. Muss ja auch mal sein.

WINTERSUN mach ich aber wieder mit. Komisch schon das zweite Mal was mit Winter. Da wunderts mich nicht, dass es kalt und nass ist. Hmm … Jedenfalls hatten sie Song wie „Battle Against Time“, „Sleeping Stars“, „Beautiful Death“ und „Time“ im Gepäck was bei den Metalheads gut rüber kam. Ach ja der Regen hatte sich mittlerweile verzogen.

Die letzte Band des Abends war dann TROLLFEST. Gelb-Schwarz gekleidet kam Sänger „Trollmannen“ wie ein durch den Dreck Bayerns gezogener Dortmundfan auf die Bühne. So sah es zumindest für mich aus. Nein es sollte das Bandmaskotchen sein. Eine Biene Wespe oder sowas. Keinen Plan. Sah jedenfalls recht lustig aus. Die Norweger die ich ja schonmal auf irgendeinem Riedfest gesehen habe hatten sichtlich Spass an ihrem Auftritt. Was mir fehlte war der Grill und die Steaks die auf der Bühne gebraten werden. Trotzdem hats Spass gemacht.

Der Freitag ist nun auch geschaft und meine Frau und ich steuern das Auto an.

Der Samstag – irgendwie bin ich schon um 8 Uhr wach, obwohl es eigentlich auf dem Parkplatz recht ruhig war. Egal. Aufstehen und zum Mc’es. Frühstücken. Als das erledigt war wieder zum Auto und die Bilder vom Freitag auf den Lapi speichern damit wieder Platz auf der Karte ist.

Und dann gehts ca 11.30 wieder aufs Gelände. Dort war die Halle schon gut gefüllt. LONEWOLF spielten ab 11.50 Uhr. Sagt mir nichts, aber wenn die Halle schon so voll ist muss ja gut sein. Ok ich habe jetzt nicht wirklich was davon mitbekommen da ich schon wieder Hunger hatte.

Draussen sollte dann ESSENCE spielen also mal raus an die Mainstage. Ja ich muss sagen den Dänen gefiehl es wahrscheinlich. Für eine so junge Band spielten sie mit richtig Herz, was man ihnen auch ansah.

Im Anschluss an Essence hatte eine weitere internalionale Band das Vergnügen auf der Secondstage. BORNHOLM . Die Blackmetal-Band stammt nicht wie es der Name vermuten lässt aus Skandinavien, sondern Ungarn. Nur der Name ist an eine dänische Insel angelehnt. Schöner Blackmetal guter Auftritt. Hört sich gut an was die Ungarn bieten.

Da mich die nächste Band auf der Mainstage mehr interessierte ging ich auch gleich nach den zweiten Lied wieder raus. Dort machten gerade EXREMENTORY GRINDFUCKERS ihren Soundcheck. Und selbst dabei zogen sie die Fans schon in ihren Bann. Doofe Sprüche, komische Applause und das schon beim Soundcheck. Wahrscheinlich hatten sie selbst beim Soundcheck soviel Spass das sie nicht bemerkten das ihre Showzeit bereits begonnen hatte. Also blieben sie auch gleich auf der Bühne und fingen ohne Intro oder sowas an. Grindfuckers halt. So bescheuert das es schon wieder genial ist. Komische Musiker. Wer bis jetzt noch nicht verblödet war, ist es nach der Show von den Grindfuckers.

DUST BOLT kamen als nächstes auf der Hallenbühne dran.“Opulence Contaminated“, „Violent Abolition“, „Deviance“ und noch ein paar Songs wurden in feinster Trashmetalmanier wieder gegeben. Was will man mehr?

ENFORCER spielten darauf auf der Mainstage. Ich schies meine Bilder aber wrklich vom Hocker reist mich nicht was ich da höre. Wahrscheinlich zu stark in Richtung Heavy. Nun ja wem es gefällt. Trotzdem gut das auch solche Bands eine Chance bekommen auf einem Festival dieser Grösse.

Die nächste Band hatte ja am Mittwoch schon das vergnügen in der Eventhalle. JUSTICE spielen aber diesmal keinen Covermetal sondern eigene Lieder. „Ritual in Rhodes“, „2 Minutes to live“ und „Highscool Death“ durften auch beim Beastival natürlich nicht fehlen. Komisch warum habe ich immernoch das Bild von Frank mit verbundenen Finger im Kopf. Egal!

Nach Justice geh ich mit meiner Frau endlich zum Auto und entspanne nochmal ein Stündchen. Irgendwie schlaucht es bei mir.

Bei KORPIKLAANI wieder vor Ort und erholt gehts in die Endphase eines geilen Wochenende. „Tuonelan tuvilla“, „Rauta“, „Vodka“ und „Beer Beer“ durften natürlich auch in Geiselwind nicht fehlen.

HELLISH CROSSFIRE gaben danach in der Halle ihr Bestes. Für die Nürnberger Band war es fast ein Heimspiel. Jedoch sagt sie mir nicht wirklich was oder ich habs einfach nicht mitbekommen. Der Stil geht in Richtung Deathmetal/Trashmetal. Schnell und trotzdem noch melodisch. Gefällt mir.

Mainstage, also wieder draussen. Mit DARK TRANQUILLITY mal wieder was aus dem hohen Norden – aus Schweden. Neben In Flames und Soilwork gehören Dark Tranquillity zu den wohl prägensten Band des Schwedischen Melodicmetal. „The Science of Noise“, „Misery’s Crown“, „The Fatalist“ und andere Songs gehen runter wie Öl und es macht Spass ihnen zu zuhören.

Wisdom lasse ich aus und bleibe gleich draussen vor Mainstage. Sollte doch dort SATYRICON als nächstes dort spielen. „Now, Diabolical“, „Repined Bastard Nation“, „Black Crow on a Tombstone“, „Mother North“ und noch mehr spielten die norwegischen Hochkaräter, die meiner Meinung nach als Headliner des Abends besser gepasst hätten.

Ja was kann denn jetzt noch kommen? HEIDEVOLK auf der Hallenbühne oder Secondstage. Kultsong und Klassiker der Niederländer wie „Saksenland“, „Vulgaris“ und „Valhalla Wacht“ fehlten auch beim Beastival nicht, wen wunderts. Sind dies doch die bekanntesten Lieder von Heidevolk welche die Menge immer in Feierlaune versetzt.

Gut gelaunt gings dann wieder raus zur Mainstage. Der letzte Hauptact sollte dort sein Stelldichein haben. S….. Soundcheck. Soundcheck. Und „The Final Countdown“ ??? Was ? Irgendwie scheinen die Massen vor der Bühne bei dem Lied mehr Spass zu haben als am ganzen Wochenende. Laut gröhlend bis hinter zum Mischpult konnte man das Lied von den Fans hören. Jetzt merkt man was für ein gut gelingendes Festival entscheidend ist. Nicht nur die Bands sondern hauptsächlich die zahlreichen Fans, die bei dem Wetter durchgehalten hatten. Und diese wollen bei Laune gehalten werden. Eine Bunte Mischug in der Running-Order ist da absolute Vorraussetzung. Dies ist der Familie Strohofer und deren Partnern gut gelungen. Auch gilt es Danke zu sagen an das Team und an die Security. Ihr habt einen saugeilen Job gemacht.
Doch wem erzähl ich das. Hat es doch der Chef und Chefin persönlich auf der Bühne gemacht. Die Fans bedankten sich mit tosendem Applaus und als Überraschung setzen Chef und Chefin noch eins drauf. Sie kündigen mit Freude an, dass das Beast nicht einfach nur eine „Eintagsfliege“ war. Es wird auch nächstes Jahr ein BEASTIVAL geben. Vom 29.-31. Mai 2014 wird in Geiselwind wieder das Beast auf die Metalheads losgelassen. Aufgrund dieser Nachricht gibts wieder Applaus von den Metalheads. In dieser Stimmung kündigen die Veranstallte den letzten Topact an. Sabaton.

Mit SABATON geht für mich das Beastival zu Ende.

„Ghost Division“
„Gott Mit Uns“
„Carolus Rex“
„Poltava“
„Uprising“
„The Lion from the North“
„Saboteurs“
„Into the Fire“
„40:1“
„Cliffs of Gallipoli“
„The Art of War“
„Primo Victoria“ geniese ich in vollen Zügen. Die Masse hat Spass ebenso wie die Band. Sänger Joakim Brodén findet die Fans nach seinen zweitem Bier welches er „EX“ trinken musste verrückt. Professionelle Show der Schweden. Pyro passte auch. Sabaton sehe ich mir wieder an, wenn die Möglichkeit besteht.

Mein Fazit fürs Beastival. GEILE BANDS. GEILE LOKATION. GEILE FANS die bei dem Sauwetter durchgehalten hatten. Bis nächstes Jahr.