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Was soll ich sagen ?! Das Naturtheater, sonst bekannt als Austragungsort der volkstümlichen Volksmusik, Operettenklängen und sonstigen Chordarbietungen wird an diesem Wochenende auch endlich mal zweckentfremdet, bzw zu einem ordentlichen Vergnügungsevent benutzt. Metal zwischen grünen Fichten und vielen blauen Fichten. Und zwischen drin, wahrlich hochkarätige Acts, wie sagt man so schön, des internationalen Music-pussi-ness.

Und da das InfectedVoice-Magazin Heimvorteil hat, sind wir diesmal die Pussies und geniessen die Nächte im eigenen Bett, ja somit kein Zeltplatz Feeling. Muss auch mal sein.

Die Location des Theaters mit Ihren steilen Sitzrängen liegt mitten im Thüringer Wald, ich hörte schon, das sich so einige mit ihren „hilflosen“ technischen Atlasgeräten verfahren haben und rumfluchend später ankamen als erwünscht. Passiert. Die vielen steilen Treppenstufen erschwerten so manchem Gast die Lungenflügel und sahen einfach aus wie pumpende „Metal“-Maikäfer im Juli, herrlich, einfach herrlich. Aber ein wenig Anstregnung muss auch beim Metal sein, iss ja kein Wunschkonzert, oder vielleicht auch doch.

Frankenland zu Gast in Thüringen, so könnte man die diesjährige Ausgabe des Queens Of Metal OpenAir 2012 beschreiben. Bisher beheimatet in Bayern, ähm sorry, Franken, zogen die Veranstalter in ein neues Bundesland und die Fans zogen mit. Allerdings wohl nicht Alle und die Schar an Lokalmatadoren aus Südthüringen hielt sich leider in Grenzen. Summa summarum konnte sehr schnell festgestellt werden, das die Kapazität der Location noch lange nicht erreicht wurde und sich mit Sicherheit Nervösität bei den Veranstaltern breit machte. Hängt hier doch auch viel Finanzielles daran, ob denn nächstes Jahr ein QOF-Fest wirklich noch statfinden kann. Aber sehen wir zurück auf die positiven Dinge des Wochenendes und die hatten es in sich. Ein geiles Gelände in Steinbach, ein wirklich guter Sound an jedem Platz und eine Menge hochkarätiger Bands, die trotz der geringen Zuschauerzahlen zwar manchmal etwas grimmig schauten, aber dennoch alles gaben ! Proffesionalität gehört halt eben dazu, aber ich denke, jeder hatte hier seinen Spass.