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21. September 2012
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Geplant war beide Tage in Lichtenfels die Sau raus zu lassen, aber wie das immer so ist kommen so manche Dinge dazwischen und man muss sich dazu entschliessen nur einen Tag feiern zu gehen. Was solls, wenn der Freitag wie der Samstag abgelaufen wäre hätte ich keine zwei Tage durchgestanden.

Nun ja, wir fahren also mit dem Zug nach Lichtenfels und begeben uns in die Stadthalle wo sich VADER schon auf der Bühne tummeln. Wie gewohnt schmettern die Jungs einen Reisser nach dem anderen in Massen und verwandeln die Stadthalle in einen Hexenkessel.
Nebenher unterhalte ich mich mit einem Kumpel den ich schon gut und gerne zehn Jahre nicht mehr gesehen habe. Ich frage ihn nach SOLSTAFIR, und bekomme erzählt das die Jungs aus Island mal wieder einsame Spitze gewesen sein sollen. Schade, dacht ich mir; das nächste Mal eben nen Zug früher losfahren.
Hossa, nun wirds aber richtig schwarz, GORGOROTH sind am Drücker und ballern eine Hymne nach der anderen ins Publikum. Schön wars.. so oft ich die Jungs bestaunen durfte habe ich von denen noch keinen schlechten Gig erlebt. Sehr gute Leistung.
Auch UNLEASHED machen ihrem Namen wieder alle Ehre und brettern wie immer gut gelaunt durch Ihr Konzert. Alle die nach Ihnen spielen werden werden es schwer haben, denn so rein zu hauen kann nicht jeder.
Mit „Silent Violence“ starten SIX FEET UNDER, Mr. Barnes und Kollegen hängen sich wieder mächtig in die Riemen und sorgen dafür das in den ersten Reihen kein halten mehr ist. Ich hätte mich zum fotografieren auch lieber etwas nach hinten begeben sollen, so hat der Langzottler nix besseres im Kopf als mir dauernd seine Zöpfe um die Ohren zu hauen… also hautnaher gehts ja nun wirklich nimmer.
In der Hütte wirds immer heisser und genügend Gevolgschaft scheint auch endlich angekommen zu sein… Nach einem eindrucksvollem Intro machen sich nun IMMORTAL daran die scharze Messe zu lesen… Einsame Spitze was hier im Dauernebel und Düsterlicht geboten wird. Spielerisch wie auch Visuell ein Schmaus. Aber ich brauch erstma ne Pause und begebe mich zum Metstand… Prost.
Aus Zeitgründen können wir leider nur zwei Songs von VENOM miterleben, es ist schon was besonderes die Urgesteine des BlackMetal miterleben zu dürfen… da bleibt meinereiner nur der Mund offen stehen…

Abschliessend noch ein kurzes Fazit das Abends…
Was hier von Bertram und seinen lieben Kpllegen und Kolleginnen geleistet wurde passt nicht auf die berümte Kuhhaut. Alles war durchorganisiert von vorne bis hinten, keiner hatte Grund zu meckern, viele tolle Bands, Fans die sogar aus Italien, Frankreich und der Schweiz anreisten… was will man mehr… durchweg ein gelungenes Festival… Wir würden uns freuen wenn sich die Kosten decken und Berram im nächsten Jahr wieder zuschlagt.